Archiv der Kategorie 'Aktuelles'

Kundgebung gegen den Zukunftsvertrag am 26.04.

Am 26.04.12 um 16.30 Uhr wird am Neuen Rathaus, Hiroshimaplatz eine Kundgebung gegen den Zukunftsvertrag stattfinden.

Das Krisenbündnis Göttingen wird auf dieser Kundgebung mit einem Redebeitrag vertreten sein.

Kommt zahlreich und unterstützt die Auseinandersetzungen um den Zukunftsvertrag!

We ♥ IvI

Das „Institut für vergleichende Irrelevanz“(IvI) in Frankfurt soll geräumt werden. Dem Ivi, als wichtigen Ort emanzipatorischer linksradikaler Politik in Frankfurt, wollen wir solidarisch erklären. Wir unterstützen als Gruppe den Aufruf unter:
We ♥ IvI

„Wir, als Gruppe AK Panda aus Göttingen erklären uns solidarisch mit dem IVI. Orte an denen linksradikale Politik diskutiert und gelebt werden, wo Platz ist für Formen alternativer Lebenskonzepte, müssen erhalten und unterstützt werden. Hier kann kritisch das eigene Verhalten und die kapitalistische Gesellschaft hinterfragt werden. Ob bei Diskussionen, Vorträgen oder einfach nur auf Partys: Das IvI ist eine wichtige Struktur in Frankfurt.

Das IvI muss bleiben – wir werden eine Räumung nicht einfach so hinnehmen

Emanzipatorisch-linksradikale Freiräume müssen erhalten bleiben!„

Und hier nochmal für alle die nicht wissen was das IVI ist:

Kritisches Denken braucht-und nimmt sich-Zeit und Raum

2003 wurde im Rahmen der Studierendenproteste ein leerstehendes Unigebäude im Kettenhofweg 130 besetzt. Die Besetzung verstand sich als Antwort auf die Umstrukturierungsmaßnahmen der Uni sowie die kürzungen im Sozialbereich und der Marginalisierung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen. Das neu entstandene Zentrum war der Versuch einen Rau…m für die Vernetzung zwischen diesen Gruppen zu schaffen. Der daraus resultierenden gedankenaustausch ermöglichte die formulierung einer gegenpostition zum bestehenden. In den darauf folgenden Jahren nutzte eine Vielzahl an Gruppen und Initiativen das Ivi für Konzerte und Ausstellungen, Lesekreise, Vorträge, Kongresse und natürlich Partys und Konzerte. War dies zunächst studentisch geprägt und beschäftigte sich vor allem mit hochschulpolitischen themen, entwickelte das Institut für vergleichende Irrelevanz einen zunehmend offenen Charakter.
Die verschiedenen Zugänge über Universität, Kunst, Kultur und Politik ermöglichen verschiedenen Gruppen und Personen eine umfassende Beschäftigung mit diversen gesellschaftskritischen Themen. In beständiger Arbeit neben- aber auch miteinander wird das IvI als Gegenentwurf zur herrschenden Öffentlichkeit weiterentwickelt, was auch nur im Rahmen von Räumlichkeiten und Strukturen dieser Art vorstellbar war und ist.

Das IvI versteht sich als als selbstorganisierter Raum, welcher Menschen unabhängig ihres Geschlechts, ihrer Herkunft,ihres Alters oder Sexualität die Möglichkeit gibt, sich so frei wie möglich von gesellschaftlichen Zwängen selbstbestimmt zu bewegen.

Durch die kontinuierliche Arbeit hat sich das IvI zu einem Ort entwickelt, in welchem Wissenschaftler_innen ,Bands, Künstler_innen und anderen Engagierten Theorie, Praxis und Party leben und ihren alternativen Gesellschaftsentwurf verwirklichen können.

Im Rahmen der aktuellen universitären wie gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen erscheint es notwendiger denn je, dass Räume und Projekte wie das IvI die Möglichkeiten offen halten, sich in kritischer Auseinandersetzung und Reflexion zu und trotz diesen Verhältnissen entwickeln zu können. Die immer stärker zunehmenden sozialen Ausgrenzung, Umstrukturierung ganzer Stadtteile sowie des universitären Betriebes machen es unumgänglich, dass kritisches Denken Zeit und Raum braucht und sich nimmt, um diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten.

Über 5000 Menschen demonstrieren im Rahmen von M31 in Frankfurt gegen den Kapitalismus

Frankfurt / Main - Antikapitalismus Demo 31.03.2012   IMG_8077

Am Samstag hat die große M31 Demo in Frankfurt stattgefunden. Auch wir hatten uns im Vorfeld mit anderen, linken Göttinger Gruppen im Antikapitalistischen Krisenbündnis Göttingen organisiert. Dieses Bündnis hat Diskussionen und Vorträge organisiert und eine Ravedemo unter dem Motto „Über die Verhältnisse leben – Gegen Engere Gürtel und Kapitalismus“. Nach Frankfurt hatte das Bündnis Busse organisiert die zu den Protesten nach Frankfurt gefahren waren.
Über 5000 Menschen sind dem Aufruf nach Frankfurt gefolgt, anbei eine Pressemitteilung des M31 Bündnisses und verschiedene Presseberichte und Videos.
Eine ausführliche Nachbereitung von unsere Seite erfolgt in Kürze.

Pressemitteilungen des M31-Bündnisses:
(31.3.2012): 6000 Menschen bei europäischem Aktionstag gegen Kapitalismus |  Press Release (March 31st, 2012): M31- Anti-capitalist demonstration in Frankfurt
(2.04.2012): M31 Zehntausende in ganz Europa gegen Kapitalismus auf der Straße | Press Release (April 2nd, 2012): In over 30 European cities, tens of thousands take to the streets against capitalism!
Am 31.3.2012 demonstrierten im Rahmen des europäischen Aktionstages gegen den Kapitalismus Zehntausende in über 30 Städten Europas. So beteiligten sich zum Beispiel mehr als 10.000 Menschen in Mailand und ca. 6.000 Personen in Frankfurt an den Aktionen.
M31, ein Bündnis linker antikapitalistischer Gruppen und Basisgewerkschaften hatte zu dem Aktionstag aufgerufen, um mit Protesten ein deutliches Zeichen gegen die autoritäre Krisenpolitik Europas zu setzten. Der 31. März war der Auftakt einer internationalen Vernetzung der antinationalen und antikapitalistischen Bewegung.
Die OrganisatorInnen der zentralen Aktion in Deutschland bewerten die Teilnahme von 6.000 Menschen in Frankfurt als Erfolg. Der brutale und unverhältnismäßige Polizeieinsatz verhinderte jedoch, dass die Demonstration ihr Ziel – die Stilllegung der EZB-Baustelle – erreichte.
Die Demonstration konnte nicht, wie geplant beendet werden, weil die Polizei einige zerstörte Scheiben am Rand der Demonstration als Vorwand nahm, diese anzugreifen, zu spalten und vorzeitig zu beenden.
Bei den Polizeieinsätzen wurden über 130 Menschen zum Teil schwer verletzt. Knochenbrüche, Platzwunden sowie gerissene Sehnen sind nur einige der Ergebnisse. Auch wegen des Einsatzes von Pfefferspray mussten viele Menschen behandelt werden. Aus dem mehr als 9 Stunden bestehenden Polizeikessel in der Battonstrasse, Ecke Allerheiligentor, wurden zwei Menschen mit Krankenwagen abtransportiert.
Über 450 Menschen wurden von der Polizei in Frankfurt festgenommen.
Leo Schneider, Presssprecher des M31 Bündnisses äußert sich zu den Auseinadersetzunge wie folgt: „Die Angriffe mit Farbbeuteln und Steinen auf u.a. den Sitz der Europäischen Zentralbank, die Wache der Stadtpolizei und die Arbeitsagentur können wir in Anbetracht der immer brutaler werdenden sozialen Bedingungen nachvollziehen. Wir verstehen diese militanten Aktionen als Ausdruck der Wut über die autoritäre Krisenpolitik in der EU. Die Staaten sanieren den Kapitalismus auf Kosten der Lohnabhängigen und sozial Schwachen. Dagegen wehren wir uns. Das Verletzen von Menschen ist dabei nicht Ziel unserer Politik.“
Berichte über internationale M31-Aktionen (wird noch ergänzt): Utrecht (NL) |  Liverpool (UK) | Moskau (RUS) | Warschau (PL) | Zagreb (CRO) | Mailand (IT)
Presseberichte FFM: Spiegel | Bild | FAZ | Frankfurter Rundschau | Süddeutsche Zeitung | dradio | euronews | Focus | Welt | Der Freitag | Telepolis | Linke Zeitung
Fotos FFM: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Videos FFM: Tagesschau | ZDF | HR | Reuters | Filmpiraten | Sammlung bei anarchismus.at

Zwischenstand

Samstag // 24.3. // 20h // Tkeller – Letzte Infoveranstaltung zur M31-Demo in FFM. Mit Busticketverkauf.

Der erste Bus ist mittlerweile voll, es wird entsprechend ein zweiter fahren. Wer bisher noch kein Ticket hat, kann seins für 10€ (Solipreis) bzw. 15€ im Roten Buchladen, auf der oben genannten Veranstaltung oder auf unsere Party erwerben.

Party // 24.3. // 23h // Juzi

Seit einigen Monaten treibt ja eine gewisse Gruppierung namens ‚AK Panda’ in Göttingen ihr Unwesen, doch worum es sich dabei genau handelt, weiß kaum jemand so recht.
Wir wollen der Unklarheit nun ein Ende bereiten und uns am 24.3. bei fröhlicher Feierei im Juzi vorstellen. Einen Abend lang laden wir euch dazu ein, bei elektronischer Tanzmusik auf den Alltag zu pfeifen und dem schönen Leben zu frönen. Die musikalische Untermalung sieht dabei wie folgt aus:

Bar:
Bambule (Elektronisches Durcheinander)

Malte Niebling // Tontöpferei (Tech-House)

Indian Junglist // Breakbeat Universe (Dark Dubstep)

+ The Okinawa Experience. // Visuals

Ballsaal:
Audiodakt (Tech-House)

DasDaved. // Gib Ihm Records/HH (Maximalelektro)

Dachgeschoss // ak_t (Techno)

Alex // ak_t (Techno)

24.3. // 23h // Juzi